Nichts ist in Stein gemeißelt

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Die Wahrheit ist nicht starr, sondern veränderbar. Sie liegt in der Seele eines jeden Menschen. Jeder hat seine eigene Wahrheit und ist frei, sie zu leben und neu zu finden. Es liegt in der eigenen Hand, was aus uns wird, was wir denken, glauben, lieben, ablehnen. Wir können uns jeden Tag wieder neu erfinden. Wir können uns zu jeder Zeit für etwas Neues entscheiden.

Manchmal limitieren wir uns selbst mit unseren Gedanken. Wir glauben, einmal entschieden heißt gleichzeitig für immer. Vor allem bei großen Veränderungen ist das so. Beispielsweise beim Kauf eines Hauses, einem Umzug, der Entscheidung für einen Beruf oder einer Ausbildung. Als würden wir damit ein Ehegelübde ablegen, lassen wir uns gedanklich gar nicht genug die Freiheit, wieder neu zu entscheiden, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln wie erhofft.

Das Wissen darum, dass in unserem Leben nur eines gewiss ist, nämlich die Veränderung und die Endlichkeit unseres irdischen Daseins, sind uns meistens gar nicht so bewusst. Aber das Bewusstsein und die Akzeptanz für Veränderung schaffen in uns wundervolle Freiräume für Neues und nehmen uns Druck und Ängste. Viele Probleme basieren nur auf unserem eigenen einschränkenden Denken. Lassen wir doch zu, dass alles im Fluss ist und nichts in Stein gemeißelt und haben wir Mut, unserer eigenen Wahrheit zu folgen.

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Hart aber herzlich

Manchmal frage ich mich: Geht das wirklich zusammen?

Kann jemand, der hart ist, gleichzeitig auch herzlich sein? Auf Anhieb kommen mir da einige Lehrerinnen ins Gedächtnis, Mathe und Bio. Sie waren einerseits sehr hart zu sich und anderen, wenn aber mal die Maske fiel, was leider viel zu selten vorkam, trat ihre herzliche Seite zutage.

Ich glaube, dass Menschen besonders hart wirken, wenn sie meinen, sich und ihren weichen Kern schützen zu müssen. Sie haben als Kinder nicht gelernt, mit Zartheit, Sanftheit und Weichheit umzugehen. Vielleicht wurden sie von Erwachsenen oder anderen Kindern verletzt, wenn sie sich mit ihrer sensiblen Seite zeigten und haben dadurch für immer die unbewusste Entscheidung getroffen, ihr Innerstes mit einer rauhen Schale zu verschließen.

Selbst das flüssige Wasser kann weich oder hart sein. Es gibt Härtegrade im Wasser und es gibt weiches Wasser. Wasser kann fließen oder steinhart gefrieren. Immer kommt es auf die äußeren Umstände an, welche Qualität es aufweist. Am Anfang ist Wasser einfach nur H2O. Wenn es aber von der Quelle durch ein reines Bachbett fließt mit Kieseln und gesunden Ufern, dann hat es eine gute Qualität. Fließt es aber durch Industriegebiete mit viel Schmutz und Abwässern ist es verunreinigt. Enthält es viel Kalk und Chlor wird es hart und Seife schäumt nicht mehr auf oder auf dem Tee schwimmen Kalkflecken. Keiner hat die Qualität von Wasser so anschaulich dargestellt als der japanische Wasserforscher Masaro Emoto. Durch die gefrorenen Wasserkristalle kann jeder deutlich sehen, welche Bedingungen Wasser haben muss, um ein strahlend schöner Diamant zu sein.

Die äußeren Umstände sind auch für unsere Entwicklung entscheidend. Am Beginn unseres Lebens lernen wir von unseren Eltern  den Umgang mit unseren Gefühlen. Dürfen wir sie ausleben, werden wir lernen, dass Gefühle zu haben und zu zeigen nichts Schlimmes ist. Verlangen unsere Eltern aber, dass wir unsere zarte Seite unterdrücken, weil vielleicht Indianer keinen Schmerz kennen, dann reicht dieser Glaubenssatz bis ins Erwachsenenalter hinein und wird vielleicht nie korrigiert.

Gefühle wollen aber gefühlt werden. Hart ist nicht stärker als weich. Weich ist nicht schwach, sondern mutig und authentisch. Sich mit seiner zarten Seite zu zeigen bedeutet, ich stehe zu mir und meinen Gefühlen. Ich erlaube mir, berührt zu sein. Ob es Lachen oder Weinen ist. Ich zeige und teile, was in mir vorgeht.

Die andere Variante ist die gefrorene Maske, die harte Schale, die die Gefühle verdeckt oder unterdrückt, damit man nicht angreifbar wird. Immer souverän zu wirken, alles im Griff zu haben, cool aufzutreten, abgeklärt und eiskalt, das ist auf Dauer sehr anstrengend, weil es unnatürlich ist. Wir Menschen sind nicht so geschaffen. Wir haben nun einmal Gefühle von Geburt an die Wiege gelegt bekommen. Und diese wollen wahrgenommen und durchfühlt werden. Sie wollen geteilt werden, damit wir uns mit anderen verbinden können. Ihnen zeigen können, wo wir gerade stehen, was wir denken, wie es uns geht. Gefühle zeigen macht transparenter, aber nicht schwach. Im Gegenteil, sie zeigen einen ehrlichen, zu sich selbst stehenden und äußerst selbstsicheren Menschen, der sich sehr gut kennt und liebt. Diese Menschen haben Charisma, hinterlassen Eindruck, haben ein offenes Herz und wirken anziehend.

Von meinen Bio- und Mathelehrerinnen hätte ich gerne gehabt, dass sie mich mehr als Mensch gesehen hätten, als Kind und nicht nur als notenproduzierendes Wesen. Ich hätte mir mehr Wärme, Menschlichkeit, Güte und Herz gewünscht. Einen wohlwollenden Blick auf die Kinder, die ihnen anvertraut wurden. Statt dessen haben sie uns durch ihren Gefühlspanzer in Angst und Schrecken versetzt, so dass ich jedes Mal froh war, wenn die Pausenglocke die Stunde beendete. Und gelernt habe ich sowieso nichts bei ihnen, denn ich war viel zu viel damit beschäftigt, meine Angst zu bekämpfen und nicht rot zu werden, wenn ich drankam.

Ich bin ihnen nicht mehr böse, denn ich sehe heute, warum sie so agierten und nicht anders konnten. Ihr Herz wurde als Kinder verschlossen, von wem auch immer. Und sie haben nie gelernt, es wieder zu öffnen. Im Alter werden viele Menschen ja wieder weicher und gütiger. Das wünsche ich ihnen von ganzem Herzen, denn es ist schöner, im Einklang mit sich und seinen Gefühlen von dieser Erde zu gehen.

Hart aber herzlich? Ich bevorzuge den Spruch „Wasser ist stärker als Stein“.

Namasté.

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Ich bin erleichtert

Auf dem Weg zur Leichtigkeit hilft es auch, einmal die materielle Habenseite zu checken. Damit meine ich nicht unbedingt das Bankkonto. Da kann es ja ruhig vollgepackt sein. Außerdem, egal wie viele Nullen hinter dem Komma stehen, Zahlen sind von Haus aus leicht. 🙂

Ich denke eher unsere Schränke, Schubladen, Keller, Speicher, Garagen, Bücherregale usw. Kaum jemand ist so gut „erleichtert“, dass er nicht irgendwo eine Ecke hätte, die des Aufräumens bedürfte.

„Besitz belastet“, heißt es so schön. Und irgendwie stimmt das auch, wenn man es auf den überflüssigen Besitz bezieht. Dann wird aus Besitz sehr schnell Ballast, der träge, schwer, unbeweglich und lähmend macht. Diese vielen überflüssigen Dinge nehmen Platz weg, vor allem mir selbst. Und zwar Lebensraum. In materieller und auch energetischer Hinsicht. Wenn ich mich entschließe, alte Kruselecken aufzuräumen schaffe ich mir selbst wieder Platz und Raum. Für das, was mir wirklich wichtig ist. Und auf energetischer Ebene befreie ich mich von Altem und Überflüssigem.

Ich bin immer selbst wieder erstaunt, was ich alles in meinem Ablagekörbchen auf dem Schreibtisch wiederfinde, wenn ich mich nach langer Zeit einmal dran gebe, es zu entleeren. Da sind Zettel, Kataloge, Broschüren, Notizen, Karten, Briefe, Ausgedrucktes drin, an das ich mich gar nicht mehr erinnere. Und das beste ist, fast alles wandert jetzt ohne mit der Wimper zu zucken in den Papierkorb. Ich brauche es nicht mehr oder es ist längst überfällig geworden. Super! Ein richtig gutes Gefühl, wenn dieses Körbchen leer und jungfräulich neben mir steht und ich mich mal wieder dazu entschließe, es nur noch mit wirklich Wichtigem zu füllen und das auch nur vorübergehend. Diesmal schwöre ich mir absolute Disziplin und lasse nicht wieder solch einen unübersichtlichen Stapel aufkommen. Und innerlich denkt eine altbekannte Stimme: ‚Mal sehen, wie lange dieser Vorsatz diesmal hält!‘

Aber nein. Es darf in die Leichtigkeit gehen. Und dieses erleichterte Gefühl nach der Aufräumaktion ist einfach herrlich. Endlich wieder Ordnung und Klarheit zu haben wo sich vorher das Chaos türmte.

Also, nach dem Motto „Alles muss raus“ bedenke ich bei jedem guten Schätzchen, was mir in die Hände fällt: Wozu dient es mir? Brauche ich es wirklich noch? Kann ich es mir, falls ich so etwas wieder wirklich brauche, nicht auch wieder billig besorgen? Oder brauche ich es in nächster Zukunft? Und falls es zu wertvoll zum Wegwerfen ist, kenne ich da jemanden, der es gebrauchen könnte? Wenn ja, ab die Post damit zu dieser Person. Direkt an die Haustüre stellen und beim nächsten Gang nach draußen abtransportieren. Wenn nicht, ab in den Müll! Ja, in den Müll!! Es dient mir nicht mehr und basta. Die Welt wird sich auch noch drehen, wenn dieses Teil entsorgt worden ist. Niemand wird es je vermissen. Auch Onkel Rudi nicht, der es so lange aufbewahrt hat. Ich erfreue mich heute nicht mehr daran. Der Geschmack ändert sich und ich leben heute, im Hier und Jetzt. Was weiß ich über Morgen? Wenn Du willst, kannst Du das Teil auch nochmal ehren, Onkel Rudi danken und dann entsorgen.

Egal ob groß oder klein, billig oder wertvoll, erleichtere Dich und damit Dein Leben. Aufgeräumte Schränke, übersichtliche Zimmer, erlesene Bücherregale, das ist elegant und leicht. Denn Du brauchst nicht mehr zu suchen. Und das, was Du besitzt, kannst Du viel besser verwalten.

Überflüssiges bindet Energie, Altes speichert alte Energien, die vielleicht heute gar nicht mehr zu Dir passen. Geerbtes kann ganz schön belastend sein, wenn es nicht wirklich von Dir geschätzt wird. Dazu gehören auch Geschenke, die zwar lieb gemeint waren, die Du aber absolut schrecklich findest.

Wenn Du unsicher bist, fühle kurz in die Dinge rein. Du spürst genau, ob Du sie noch aufbewahren willst. Man fühlt manchmal wirklich sehr genau die Ausstrahlung des Gegenstandes und weiß sehr schnell intuitiv, ob er es noch für wert ist, aufgehoben zu werden.

Beim Aufäumen finde ich auch immer wieder Sachen, die ich verloren glaubte oder solche, die jetzt eine ganz neue Bedeutung und Wertschätzung erfahren. Nicht alles müllige ist Wurfmaterial. Manches wächst neu ans Herz und bekommt sogar einen Ehrenplatz im Regal.

Ordnung ins eigene Leben zu bringen kann auch sehr gut mit dem Entrümpeln im Außen beginnen. Es macht Platz für Neues! Das sind gute Aussichten! So entspricht es dem Gesetzt der Resonanz: „Wie Innen so Außen“. Du schaffst Klarheit und Raum im Außen und damit auch in Deinem Inneren. Du machst vielleicht Platz für neue Gedanken, öffnest Dich für ein neues Bewusstsein, neue Vorsätze, Ideen, Handlungen oder Beziehungen.FB_IMG_1437335124707

Das Wort „Sperr-Müll“ sagt da vieles aus: Der Müll versperrt den Blick auf das Wesentliche. Und das bist Du selbst!

Meine Mutter sagte schon immer: „Ordnung ist das halbe Leben“. Und, wo sie Recht hat, hat sie Recht. Also, auf ins Abenteuer Krempel und Abfall!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesundmachende Kränkung

CIMG0281Klar, Kränkungen sind nicht gerade das, was wir uns täglich wünschen. Und schon gar nicht nehmen wir sie auf die leichte Schulter und können sie abstreifen wie eine lästige Fliege. Oder?

Im Wort Kränkung steckt ja schon das Wort „krank“. Beleidigungen, Angriffe auf die eigene Person, ungerechte Behandlung, falsche Beurteilungen, all das nehmen wir uns zu Herzen und das macht krank. Erst seelisch und dann auch manchmal somatisch. Zu viele Giftspritzen aus der Umwelt können uns ganz schön an die Nieren gehen, die Galle überkochen lassen oder schlagen uns auf den Magen.

Wie kann es sein, dass Kränkungen dennoch zur positiven Herausforderung werden können? Manche denken, wenn sie sich ein dickes Fell zulegen, könnte ihnen nichts mehr passieren. Aber im Tierreich zeigt es sich, dass diejenigen, die ein besonders dickes Fell haben, sich auch am meisten schützen müssen, um zu überleben. Sie leben unter vielen Feinden oder in einem extremen Lebensraum. Oder der äußere Panzer muss das zarte Innere verteidigen, wie bei Insekten.

Brauche ich Schutz vor meiner Umwelt und wenn ja, warum ist das so? Wie denke ich über die Welt, das Leben, meine Freunde und Familie, meine Nachbarn, Kollegen und Chefs usw.? Wie freundlich oder feindlich bin ich selbst zu dem allen eingestellt? Bin ich manchmal auch selbst in der Täterrolle des Kränkenden, des Austeilers oder immer nur Opfer? Kenne ich Gefühle wie Neid, Eifersucht, Missgunst, Wut auch an mir?

Wenn wir ehrlich sind, kennen wir meistens beide Rollen: Opfer und Täter. Doch unsere Schattenseite wollen wir nicht so gerne wahrnehmen. Es ist leichter, das bedauernswerte Opfer zu sein als der böse Täter. Als solches erhalten wir besonders viel Zuwendung, Mitleid, Aufmerksamkeit, wie damals, als wir noch klein waren und krank oder verletzt. Es gab eine Extraportion Liebe.

Als Täter stehen wir alleine da. Wir müssen uns um eine Lobby von Gleichgesinnten bemühen, damit wir uns nicht so schlecht fühlen, denn die Mehrheit hat immer Recht. Und falls wir keine Mehrheit zusammen bekommen, dann ziehen wir uns trotzig in unsere einsame Ecke zurück und schmollen der ganzen Welt, die uns nicht versteht.

Egal ob Opfer oder Täter, beide haben die gleiche Aufgabe, um aus einer Kränkung eine Gesundung werden zu lassen. In beiden Fällen hat Verletzung stattgefunden. Beim Opfer durch den Täter und beim Täter durch das Opfer.

Wie gehe ich mit der Kränkung um?

  1. Ich nehme wahr, was gerade geschehen ist.
    (Fühle, was Du gerade fühlst. Was das, was passiert ist, mit Dir macht.)
  2. Ich nehme an, was geschehen ist.
    Es hat seinen Sinn und will mir etwas zeigen.
  3. Ich versuche Abstand von der Situation zu bekommen und werde zu meinem eigenen Betrachter.
    Ich gehe raus aus dem Geschehen, indem ich beispielsweise sage: „Das ist aber interessant.“ Oder ich gehe innerlich ans andere Flussufer, schaue aus der Vogelperspektive zu, oder etwas, was für Dich stimmig ist.
  4. Was hat das, was gerade vorgefallen ist, mit mir zu tun?
    Ich überprüfe meinen Eigenanteil an der Sache.
  5. Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Verhalten. Ich bin es, der so fühlt oder denkt und der/die andere sind nur Mitspieler in dem Spiel. Sie spielen den Auslöser für mein Verhalten. Aber, was mich innerlich trifft, hat immer etwas mit mir selbst zu tun. „Was mich trifft, betrifft mich!“ (Robert Betz).
  6. Ich erkenne, dass nur ein Teil von mir verletzt wurde und nicht der gesamte Mensch. Dieser Teil will gesehen und geheilt werden.

Wie findet Heilung statt?

Indem ich mich in Ruhe hinsetze und die oben genannten Punkte durchgehe und fühle. Du wirst dabei an einen Punkt kommen, an dem Du Dein verletztes inneres Kind, die Kleine oder den Kleinen triffst, das ganz tief in Dir verborgen ist und gesehen werden will. Dieser innere Teil ist es, der Dich so fühlen lässt, wie es bei der Kränkung geschah. Erinnerst Du Dich an Situationen in Deiner Kindheit, die Dich so fühlen ließen wie jetzt? Rufe sie hervor, lasse sie nochmal da sein in Dir und nimm Dein verletztes Kind in die Arme. Sage ihm, dass Du heute bereit bist, es zu fühlen, wahrzunehmen, zu trösten und zu lieben. Und schaue, was das mit Dir macht. Fühle den verletzten Anteil in Dir, den Schmerz des Kleinen oder der Kleinen und lasse ihn da sein. Atme und fühle und nimm wahr, wie der Schmerz dadurch immer mehr abnimmt. Der unterdrückte Schmerz von damals ist immer noch der Trigger für den von heute. Dein inneres Kind zeigt Dir den Weg der Heilung.

Kränkungen sind dafür da, dass wir durch sie gesunden, indem wir sie als verletzten Anteil in uns wahrnehmen. Einen Schmerz, den wir seit der Kinderzeit mit uns herumtragen. Er will nur gesehen und gefühlt werden, damit er gehen kann.

So kann jede Kränkung eine Gesundung sein und eine Chance zu weiterem Aufräumen in Deinem inneren Haus. Nimm die Herausforderung an, die Dir das Leben schenkt und heile, was zu heilen ist. Heilung heißt „Ganzwerden“. Und wer ganz ist, braucht als Mensch kein dickes Fell, denn er ist innen und außen im Einklang.