Sorry – Ich vergebe

Nicht vergeben können steht uns im Weg zum eigenen Wohlbefinden.

Mit Vergeben lasse ich einen unerlösten Teil meiner Vergangenheit los und werde frei, mich dem Jetzt und meiner Zukunft zuzuwenden. Anderen nicht verzeihen zu können bindet unendlich viel Energie, die Du befreien kannst, indem Du Dich entscheidest, die Wunde, die Dir von anderen zugefügt wurde, zu heilen.

Meist wollen wir nicht vergeben, weil wir uns im Recht fühlen. Soll doch der andere für sein Unrecht, das er mir zugefügt hat, bezahlen. Aber am Ende bezahlen wir immer nur selbst, denn mit dem Unfrieden in uns blockieren wir uns nur selbst und damit unseren Lebensfluss. Unsere Freude, unsere Freiheit und unsere Kraft. Unfrieden sucht Unfrieden. Frieden sucht Frieden. Liebe sucht Liebe. Das ist das Gesetz der Resonanz. Nach dem Motto „Gleich und Gleich gesellt sich gern“. Das gilt auch für Gefühle und Gedanken.

Also, was tun mit dem Unverziehenen in unserem Emotionskleid? Sehr oft ist es hilfreich, mal alles aufzuschreiben, was uns da in Wut und Verletztheit gebracht hat. Manchmal liegen die Ereignisse schon so lange zurück, dass wir uns kaum an Details erinnern können. Wir wissen nur: Der oder die hat mir zutiefst weh getan. Beim Schreiben fallen uns die Lücken auf, füllen sich oder auch nicht. Beim Schreiben wird uns auch oft die Bedeutungsschwere der Verletztheit bewusst. Oder der Vorwurf, den wir anderen machen. Schreiben klärt und befreit, und das ist das Wichtigste.

Wenn Du noch einmal emotional durch die Situation, die Dich verletzt hat, gehst, erlaube Dir, all die Wut, die Scham, den Groll, das Unrecht, den Schmerz, die Kleinheit oder was auch immer auftaucht zu fühlen. Lasse dabei alles noch einmal zu. Fühle und sage Dir dann: Ja, so war es. So hat es sich angefühlt. So habe ich es empfunden. Doch jetzt entscheide ich mich neu und will damit Frieden machen. Ich übernehme heute die Verantwortung für meine damaligen Gefühle und verstehe, dass ich selbst es war, die sie erzeugt hat. Der/die andere/n haben sie nur in mir wachgerufen. Aber sie waren immer in mir und wurden nur von außen angetriggert. Scham, Kleinheit etc. sind Gefühle, die schon lange in mir schlummern und ich erkenne jetzt, dass ich mich mit ihnen auseinandersetzen darf, damit sie für immer heilen können. Das ist alleine mein Job und hat mit dem/der andere/n nichts zu tun.

Vergeben heißt: Ich vergebe mir und anderen. Durch Mitgefühl mit mir selbst und anderen kann ich mein Urteil über die Situation aufheben. Be- und Verurteilen trennt Dich von dem, was ist und bremst Dich aus. Was damals war, sollte vielleicht so geschehen, damit Du etwas erkennen konntest. Jeder tat sein Bestes damals und konnte nicht anders, als so zu handeln. Das Leben meint es immer gut mit uns und wir sind hier, um unsere Lektionen zu lernen. Versuche Dich auch in die Situation Deines Gegenübers zu versetzen und lasse Liebe hineinfließen. Liebe ist die Heilerin aller Dinge.

Die heilsame Kraft des Verzeihens gibt Dir neue Lebendigkeit, Leichtigkeit, Lebensfreude und Energie zurück, die bislang an die verletzende Situation gebunden war. Mit dem Vergeben findet ein Neuanfang statt. In diesem  Akt steckt die Kraft der Liebe.

Lasse die Vergangenheit auf sich beruhen. Orientiere Dich neu und konzentiere Dich auf das Jetzt und die Zukunft ohne Groll und nachtrangende Gedanken. Nimm wahr wie es sich anfühlt, all den alten Ballast über Bord geworfen zu haben. Spüre den Frieden in Deiner Seele.

Wenn Du willst, kannst Du auch ein Vergebensritual machen. Das Tun unterstützt den seelischen Prozess: Gib das Aufgeschriebene in eine feuerfeste Schale und zünde es an. Die Asche kannst Du in ein fließendes Gewässer streuen und um Transformation in Liebe bitten. Wichtig ist, das mit dem Bewusstsein zu tun, dass nun wirklich endgültig das Kapitel abgeschlossen ist und ein neuer Anfang gemacht wird.

Vergeben kann ganz alleine für Dich stattfinden. Es ist nicht wichtig, ob der andere oder die anderen davon erfahren. Sie werden dies sowieso auf energetischer Ebene mitbekommen. Es geht allein um Dich. Um Dein eigenes Vergeben. Es geht um Dein glückliches Sein in Frieden, Freude und Leichtigkeit.

Namaste

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Am Anfang steht die Liebe

Nicht an Büchern und Vorträgen oder schlauen Sprüchen mangelt es heute, sondern an denjenigen, die die Weisheiten umsetzen.

Es gibt genug Inspirationen für ein Umdenken, das Einschlagen eines neuen Weges oder die Aufforderung, Dinge anders zu tun. Und meist sagt der Kopf „Ja“ zu dem , was er da liest und hört, aber unser träger Teil in uns, der es sich im Altgewohnten gemütlich gemacht hat, findet nicht den Elan, den richtigen Zeitpunkt oder den bequemen Anfang dafür. Meistens heißt es „ja, aber“ und wir finden 100 Ausreden, warum wir genau jetzt nicht den richtigen Zeitpunkt in unserem Leben haben, Dinge zu ändern, die uns eigentlich lästig sind oder uns sogar krank machen.

Ja, es gehört Mut dazu, sich neu zu entscheiden. Aber, es lohnt sich,  den Weg  in eine neue Richtung einzuschlagen.

Jeder neue Weg, sei es im Denken oder im Tun, beginnt mit dem ersten Schritt. Mag er auch noch so klein und unbedeutend wirken, er ist so wichtig. Raus aus dem alten, ausgesessenen Ohrensessel der Routine und ein kleines Gänsefüßchen in Richtung ungewohntes Neuland wagen. Das Gute ist ja, wenn es Dir nicht gefällt, kannst Du immer schnell zurückkehren und es Dir wieder gemütlich machen. Ein Gänsefüßchen zurück ist nicht die Welt, aber eins nach vorne schon.

Wenn Du aber erst einmal frische neue Luft geschnuppert hast wirst Du merken, dass sie ansteckend wirkt. Dieser erste kleine Schritt ist ein Ja zu Dir selbst. Denn Du würdest ihn nicht machen, wenn Du Dich und Deine Bedürfnisse nicht wichtig nehmen würdest.

Sobald Du Dich für mehr Bewusstheit in Deinem Leben entscheidest, mehr Hinschauen und Wahrnehmen als Unterdrücken und Ignorieren, machst Du Dich auf zu neuen Ufern. Und diese heißen „Du selbst“. Entscheide Dich dafür, Dich selbst kennen und lieben zu lernen wie in einer neuen Liebesbeziehung. Entscheide Dich, die Liebe in Dein Leben einzuladen. Ganz bewusst. Die Liebe ist das Salz in der Suppe. Ohne sie geht gar nichts. Öffne Dein Herz für die Liebe in allem, was Du tust, denkst, sagst und fühlst. Lasse die Liebe Dein Wegweiser sein. Und wenn Du Dich mal 20150731_163455im Labyrinth des Lebens verirrst, frage die Liebe, wie es weitergehen soll. Sie weiß immer weiter. Öffne Dich für die Liebe in Dir und in allem, was ist. Das ist gelebte Leichtigkeit.

Wie Delphine beim Arbeiten mithelfen können

Das Wort „Arbeit“ alleine ist schon irgendwie mit Schwere behaftet. Besser ist das Wort „Wirken“. In ihm steckt Kreativität, Bewegung, positiver Ausgang, Leichtigkeit, Bewegung, Enthusiasmus, Energie und Freude.

Diese Eigenschaften spiegeln sich besonders in Delphinen wider. Neulich habe ich festgestellt, dass das Delphinbewusstsein dazu beitragen kann, dass Arbeit leichter von der Hand geht. Delphine können perfekte Vorbilder für Leichtigkeit, Intuition, Frohsinn, Kreativität und Wendigkeit sein. Die Vorstellung davon, wie sich Delphine im Wasser bewegen, wie sie hochspringen und sich dabei drehen, wie sie zu lächeln scheinen, ihre positive und freudige Art kann uns inspirieren und motivieren.

Dazu kannst Du ganz einfach die Augen schließen und Dir einen oder einen ganzen Schwarm von Delphinen im Wasser vorstellen. Wenn Du ein inneres Bild gefunden hast, atmest Du bewusst diese Energie ein, lässt sie beim Ausatmen in Deine Zellen und durch den ganzen Körper fließen und reicherst Deinen Organismus damit an. Das kann eine oder fünf Minuten dauern, so wie es sich für Dich stimmig anfühlt. Dann schließe diese Kurzmeditation mit ein paar tiefen  Atemzügen ab, recke und strecke Dich kurz und beginne mit dem, was zu tun ansteht.

Beobachte einfach, ob es einen Unterschied gibt zu der Motivation und dem Gefühl, das Du vor der Meditation hattest. Nimm im Geiste die Leichtigkeit und das Spielerische der Delphine mit in Dein Wirken und erlaube Dir, dass heute alles ganz wie von selbst gehen darf.

Viel Spaß dabei!dolphin-203875_1280